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Vesuv und Pompeji an einem Tag: so passt beides

Kurz gesagt: Ja, beides passt in einen Tag – aber nur mit gebuchtem Krater-Ticket und einem Plan, wie man auf den Berg kommt. Für den Vesuv inklusive Anfahrt etwa einen halben Tag einplanen, für Pompeji drei bis vier Stunden. Tickets für den Kraterweg gibt es nur online und mit Zeitfenster, und bei schlechtem Wetter wird er gesperrt – also zuerst den Vesuv buchen und Pompeji darum herum planen.

Was der Vesuv-Besuch eigentlich ist

Niemand wandert von unten. Busse und Autos fahren bis zu einem Parkplatz auf etwa 1.000 Metern, von dort führt Weg Nr. 5, „Il Gran Cono“, auf einer breiten Schotterpiste zum Kraterrand. Die meisten sind in 30–45 Minuten oben, gehen ein Stück am Rand entlang und wieder hinunter. Mit Zeit oben eineinhalb bis zwei Stunden von Parkplatz zu Parkplatz rechnen.

Vom Rand blickt man in den Krater des Ausbruchs von 1944 und an klaren Tagen über den ganzen Golf von Neapel – samt dem Straßenraster von Pompeji unten.

Tickets: online, mit Zeitfenster, begrenzt

Wie man auf den Berg kommt

Zum Krater fährt kein Zug. Shuttlebusse starten in Pompei und in Ercolano nahe den Circumvesuviana-Bahnhöfen; mehrere Anbieter teilen sich die Strecke, und die Fahrkarte ist meist getrennt vom Krater-Ticket. Vor der Auffahrt die Zeit des letzten Busses nach unten prüfen. Alternativ Taxi oder organisierte Tour; mit dem Auto endet die Straße am Parkplatz.

Was zuerst?

Was mitnehmen und was schiefgehen kann

Eine Alternative: Herculaneum und Vesuv

Herculaneum ist kleiner als Pompeji – zwei bis drei Stunden reichen –, und mit den Shuttles ab Ercolano ist es die bequemere Kombination mit dem Vulkan. Wer Pompeji schon kennt oder einen weniger anstrengenden Tag will, sollte sie in Betracht ziehen.

Aktualisiert 2026-10-27